Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über den Verkauf und die Lieferung von Waren sowie für die Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen dem Kunden und
Daniel Gerhardt
Computer Foundry
Dorfgrabenstraße 68C
67551 Worms
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 174 9940875
über den Online-Shop oder auf Grundlage eines individuellen Angebots geschlossen werden.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte und Dienstleistungen im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
Durch das Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
Bei Zahlungsarten, bei denen die Zahlung unmittelbar im Bestellvorgang durchgeführt wird, kommt der Vertrag mit der erfolgreichen Bestätigung der Zahlung durch den Zahlungsdienstleister zustande.
Bei Zahlung per Vorkasse kommt der Vertrag mit dem Versand einer Auftragsbestätigung einschließlich der Zahlungsaufforderung zustande.
Eine automatisch versandte Bestätigung über den Eingang der Bestellung stellt noch keine Vertragsannahme dar, sofern der Vertrag nicht bereits durch die erfolgreiche Durchführung des Zahlungsvorgangs zustande gekommen ist.
Bei individuellen Angeboten kommt der Vertrag zustande, sobald der Kunde das Angebot innerhalb der darin angegebenen Gültigkeitsdauer annimmt.
Vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben über die im Bestellvorgang vorgesehenen Funktionen überprüfen und berichtigen.
Die Vertragssprache ist Deutsch.
Die Bestelldaten und die Vertragsbestimmungen werden dem Kunden nach Vertragsschluss in Textform, beispielsweise per E-Mail, übermittelt.
3. Waren und Dienstleistungen
Der Umfang der geschuldeten Waren oder Dienstleistungen ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung oder dem individuellen Angebot.
Vorkonfigurierte PC-Systeme können erst nach Eingang der Bestellung montiert werden. Die Montage eines vorkonfigurierten Systems nach der Bestellung führt für sich allein nicht zum Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts.
Änderungen an der vereinbarten Konfiguration oder der Austausch von Komponenten erfolgen nur mit Zustimmung des Kunden.
Bei Dienstleistungen richtet sich der konkrete Leistungsumfang nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem individuellen Angebot.
Soll vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit einer Dienstleistung begonnen werden, wird hierfür, soweit gesetzlich erforderlich, eine gesonderte ausdrückliche Erklärung des Verbrauchers eingeholt.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise verstehen sich in Euro einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellvorgang oder im individuellen Angebot angezeigt.
Bei der Nutzung elektronischer Zahlungsarten kann die Zahlungsabwicklung über Mollie B.V. und den jeweils ausgewählten Zahlungsdienstleister erfolgen.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, ist der vollständige Rechnungsbetrag im Voraus zu zahlen. Die Beschaffung der Komponenten und die Montage eines PC-Systems beginnen grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang.
Bei einer Zahlung über PayPal kann die Lieferung ausschließlich an die im jeweiligen Zahlungsvorgang bestätigte Lieferadresse erfolgen. Eine Änderung der Lieferadresse nach erfolgter Zahlung kann eine Stornierung und erneute Durchführung der Zahlung erforderlich machen.
5. Fertigung, Lieferung und Verfügbarkeit
Die angebotenen PC-Systeme werden grundsätzlich erst nach Eingang der Bestellung montiert und geprüft.
Die zur Herstellung benötigten Komponenten können nach Zahlungseingang beschafft werden. Nach Eingang aller benötigten Komponenten erfolgen die Montage, die Funktionsprüfung und anschließend der Versand oder die vereinbarte Übergabe.
Die Lieferzeit beträgt, sofern beim jeweiligen Produkt oder im individuellen Angebot nichts anderes angegeben ist, 7 bis 14 Werktage ab vollständigem Zahlungseingang.
Werktage im Sinne dieser Regelung sind Montag bis Freitag, ausgenommen gesetzliche Feiertage am Sitz des Verkäufers.
Die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands. Eine Abholung oder persönliche Übergabe kann gesondert vereinbart werden.
Wird der Verkäufer ohne eigenes Verschulden nicht mit einer zur Vertragserfüllung erforderlichen Komponente beliefert, obwohl rechtzeitig ein entsprechendes Beschaffungsgeschäft abgeschlossen wurde, ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
Der Kunde wird über die Nichtverfügbarkeit unverzüglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.
Der Verkäufer kann dem Kunden alternativ eine technisch und qualitativ vergleichbare Komponente anbieten. Ein Austausch erfolgt nur mit Zustimmung des Kunden.
Verzögerungen, die dadurch entstehen, dass der Kunde erforderliche Angaben, Freigaben oder Mitwirkungshandlungen nicht rechtzeitig bereitstellt, verlängern vereinbarte Ausführungs- und Lieferfristen angemessen.
6. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers.
7. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Die Bedingungen, Fristen, Folgen und möglichen Ausschlussgründe ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
8. Mitwirkungspflichten bei Dienstleistungen
Der Kunde hat alle für die Durchführung der vereinbarten Dienstleistung erforderlichen Informationen, Geräte, Zugangsdaten und sonstigen Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen.
Vor der Übergabe eines Computers, Datenträgers oder sonstigen Geräts hat der Kunde eine aktuelle und vollständige Sicherung seiner Daten anzufertigen.
Ist eine Datensicherung nicht möglich oder selbst Gegenstand des Auftrags, muss der Kunde den Verkäufer vor Beginn der Arbeiten ausdrücklich darauf hinweisen.
Vom Kunden bereitgestellte Komponenten müssen für den vorgesehenen Einsatzzweck geeignet und technisch kompatibel sein.
Für Mängel, die ausschließlich auf einer vom Kunden bereitgestellten fehlerhaften oder inkompatiblen Komponente beruhen, bestehen keine Mängelansprüche hinsichtlich dieser Komponente. Die gesetzlichen Rechte hinsichtlich der vom Verkäufer ausgeführten Montage- oder Dienstleistung bleiben unberührt.
9. Transportschäden
Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, wird der Kunde gebeten, diese möglichst sofort beim Zusteller zu melden und den Verkäufer zu informieren.
Die Unterlassung einer solchen Meldung hat für Verbraucher keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Mängel- und Gewährleistungsrechte.
Für Unternehmer beziehungsweise Kaufleute gelten, soweit anwendbar, die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere nach § 377 HGB.
10. Mängelhaftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Etwaige Herstellergarantien bestehen zusätzlich zu den gesetzlichen Mängelrechten und schränken diese nicht ein. Eine Herstellergarantie besteht nur, wenn sie ausdrücklich für das jeweilige Produkt angegeben wurde.
11. Haftung
Der Verkäufer haftet unbeschränkt
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
bei arglistigem Verschweigen eines Mangels,
bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie
nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
Diese Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers.
13. Verbraucherstreitbeilegung
Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.