Prozessoren im Vergleich: AMD Ryzen oder Intel Core?
Welcher Prozessor passt zu Ihrem PC?
Welche CPU die beste Wahl ist, hängt davon ab, wie der PC genutzt wird. Gaming, Streaming, Videobearbeitung, Rendering und technische Anwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Kerne, Taktfrequenz, Cache und Energieverbrauch.
In diesem Prozessor-Vergleich erklären wir die Unterschiede zwischen AMD Ryzen und Intel Core Ultra. Sie erfahren, welche CPU sich für einen Gaming-PC, einen vielseitigen Allround-PC oder eine leistungsstarke Workstation eignet.

Welche CPU für welchen PC?
AMD Ryzen 9000 – Empfehlungen
Ryzen 5 9600X:
Eine gute Wahl für preisoptimierte Gaming-PCs. Seine sechs Kerne und zwölf Threads reichen für die meisten Spiele und alltäglichen Anwendungen problemlos aus. Bei sehr CPU-lastigen Spielen, hohen Bildraten oder vielen gleichzeitig geöffneten Programmen bieten Achtkern-Prozessoren jedoch mehr Reserven.Ryzen 7 9700X:
Ein ausgewogener Allrounder für Gaming und produktive Anwendungen. Die acht Kerne bieten spürbar mehr Reserven als beim Ryzen 5 9600X, während Leistungsaufnahme und Kühlungsbedarf vergleichsweise niedrig bleiben. In CPU-limitierten Spielen liegt er allerdings teilweise deutlich hinter den X3D-Modellen.Ryzen 7 9800X3D:
Eine der besten Entscheidungen für einen leistungsstarken Gaming-PC. Seine acht Kerne mit 3D V-Cache liefern hohe Bildraten und sehr stabile Frametimes. Besonders empfehlenswert ist er, wenn er deutlich günstiger als der Ryzen 7 9850X3D angeboten wird.Ryzen 7 9850X3D:
Die stärkste Wahl für einen reinen High-End-Gaming-PC innerhalb der Ryzen-9000-Serie. Gegenüber dem 9800X3D bietet er einen höheren Boost-Takt, der Leistungsvorteil fällt in vielen Spielen jedoch relativ klein aus. Sinnvoll ist er vor allem dann, wenn maximale Gaming-Leistung wichtiger als das Preis-Leistungs-Verhältnis ist.Ryzen 9 9900X und Ryzen 9 9950X:
Empfehlenswert für Workstations und stark parallelisierte Anwendungen wie Rendering, Videobearbeitung, Softwareentwicklung oder technische Berechnungen. Für einen reinen Gaming-PC sind die zusätzlichen Kerne meist unnötig und bieten gegenüber den günstigeren X3D-Modellen keinen Vorteil.Ryzen 9 9900X3D:
Eine Nischenlösung für Systeme, die Gaming und produktive Anwendungen kombinieren sollen. Beim Spielen stehen auf dem Chiplet mit 3D V-Cache allerdings nur sechs Kerne zur Verfügung, weshalb ein Ryzen 7 9800X3D oder 9850X3D für reines Gaming meist die bessere Wahl ist. Für reine Workstation-Aufgaben ist wiederum der normale Ryzen 9 9900X häufig sinnvoller.Ryzen 9 9950X3D:
Die beste AMD-Wahl für einen High-End-PC, der sowohl für professionelle Anwendungen als auch für Gaming eingesetzt wird. Seine 16 Kerne liefern eine hohe Multicore-Leistung, während der 3D V-Cache gleichzeitig eine sehr starke Gaming-Performance ermöglicht. Für ausschließliches Gaming ist er jedoch unnötig teuer.
Intel Core Ultra – Empfehlungen
Intel Core Ultra 5 245K:
Ein solider Einstieg in Intels LGA1851-Plattform. Die Kombination aus sechs P-Cores und acht E-Cores reicht für Gaming und viele produktive Anwendungen ausIntel Core Ultra 7 265K:
Ein leistungsfähiger Prozessor für Multitasking und produktive Anwendungen. Mit acht P-Cores und zwölf E-Cores bietet er eine hohe Multicore-Leistung. Seit der Einführung des Core Ultra 7 270K Plus ist seine Positionierung jedoch schwierig, da dieser mehr Kerne und Cache bei einem ähnlich hohen Boost-Takt bietet. Der 265K lohnt sich daher nur bei einem deutlichen Preisvorteil.Intel Core Ultra 7 270K Plus:
Die derzeit sinnvollste Empfehlung innerhalb des aktuellen Intel-Lineups. Mit acht P-Cores und 16 E-Cores besitzt er dieselbe Kernaufteilung wie der Core Ultra 9 285K und liegt auch beim Cache und Takt sehr nah am Spitzenmodell. Er eignet sich besonders für Arbeits-PCs, Content Creation, Rendering und starkes Multitasking. Für einen reinen Gaming-PC bieten AMDs X3D-Prozessoren allerdings häufig das bessere Gesamtpaket.Intel Core Ultra 9 285K:
Das nominelle Spitzenmodell der Baureihe, das gegenüber dem Core Ultra 7 270K Plus jedoch nur geringfügig höhere Taktraten bietet. Da Kernanzahl und Cache praktisch identisch sind, fällt der Leistungsunterschied meist klein aus. Empfehlenswert ist er nur, wenn die maximal mögliche Intel-Leistung gefragt ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis keine Rolle spielt.
AMD Ryzen Prozessoren erklärt: Aufbau und Kerne
AMD Ryzen Prozessoren unterscheiden sich nicht nur bei der Anzahl der Kerne und der maximalen Taktfrequenz. Auch der interne Aufbau, die Größe des CPU-Caches und die Anzahl der verwendeten Chiplets beeinflussen die Leistung.
Das ist besonders bei Gaming-PCs wichtig. Ein Prozessor mit mehr Kernen oder einem höheren Takt ist nicht automatisch schneller in Spielen. Je nach Anwendung können ein größerer Cache, eine geringere Latenz oder eine höhere Multicore-Leistung entscheidender sein.
Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9
Die Bezeichnungen Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9 teilen die Prozessoren zunächst in verschiedene Leistungsklassen ein:
- Ryzen 5 richtet sich an preisbewusste Gaming- und Allround-PCs.
- Ryzen 7 bietet mehr Reserven für anspruchsvolles Gaming, Multitasking und produktive Anwendungen.
- Ryzen 9 besitzt besonders viele Kerne und richtet sich vor allem an Workstations, Content Creator und Nutzer stark parallelisierter Programme.
Die Bezeichnung allein sagt jedoch noch nicht aus, welcher Prozessor in einem bestimmten Programm am schnellsten ist. Ein Ryzen 7 mit 3D V-Cache kann in Spielen schneller sein als ein deutlich teurerer Ryzen 9 mit mehr Kernen.
Was sind CPU-Kerne und Threads?
Ein CPU-Kern ist eine eigenständige Recheneinheit innerhalb des Prozessors. Je mehr Kerne vorhanden sind, desto mehr Aufgaben können grundsätzlich gleichzeitig bearbeitet werden.
Aktuelle AMD-Ryzen-Prozessoren verwenden zusätzlich Simultaneous Multithreading, kurz SMT. Dadurch kann ein physischer Prozessorkern zwei Threads gleichzeitig verarbeiten.
Ein Ryzen 5 9600X besitzt beispielsweise sechs Kerne und zwölf Threads. Der Ryzen 9 9950X besitzt 16 Kerne und 32 Threads.
Zwei Threads entsprechen allerdings nicht der Leistung von zwei vollständigen Prozessorkernen. SMT verbessert die Auslastung eines vorhandenen Kerns, verdoppelt seine Rechenleistung aber nicht.
Viele professionelle Anwendungen wie Rendering, Videobearbeitung, Kompilierung oder technische Berechnungen können eine große Anzahl von Kernen gut auslasten. Spiele profitieren dagegen häufig stärker von schnellen einzelnen Kernen, niedrigen Latenzen und einem großen Cache.
Deshalb bedeuten mehr Kerne nicht automatisch mehr FPS.
Wie sind AMD Ryzen 9000 Prozessoren aufgebaut?
Die Desktop-Prozessoren der Ryzen-9000-Serie basieren auf AMDs Zen-5-Architektur und verwenden einen sogenannten Chiplet-Aufbau.
Anstatt den gesamten Prozessor aus einem einzigen großen Chip zu fertigen, verteilt AMD die verschiedenen Aufgaben auf mehrere kleinere Bausteine:
- CCD: Enthält die eigentlichen Prozessorkerne und den dazugehörigen Cache.
- I/O-Die: Steuert unter anderem den Arbeitsspeicher, die PCIe-Verbindungen und die integrierte Grafikeinheit.
- Infinity Fabric: Verbindet die verschiedenen Bausteine miteinander.
Ein CCD der Ryzen-9000-Serie kann bis zu acht Zen-5-Kerne enthalten.
Der Ryzen 5 9600X und der Ryzen 7 9700X verwenden jeweils ein CCD. Beim Ryzen 5 sind davon sechs Kerne aktiv, beim Ryzen 7 alle acht.
Die Ryzen-9-Prozessoren verwenden dagegen zwei CCDs:
- Der Ryzen 9 9900X besitzt zwei CCDs mit jeweils sechs aktiven Kernen.
- Der Ryzen 9 9950X besitzt zwei CCDs mit jeweils acht aktiven Kernen.
Durch diesen Aufbau kann AMD Prozessoren mit unterschiedlichen Kernzahlen aus denselben grundlegenden Bausteinen herstellen.
Warum können zwei CCDs beim Gaming ein Nachteil sein?
Die Kerne innerhalb eines CCDs können besonders schnell miteinander kommunizieren und greifen gemeinsam auf denselben L3-Cache zu.
Müssen Daten dagegen von einem CCD zum anderen übertragen werden, erfolgt die Kommunikation über den I/O-Die und AMDs Infinity Fabric. Das verursacht eine höhere Latenz als die Kommunikation innerhalb eines einzelnen CCDs.
Bei professionellen Anwendungen ist das meist kein großes Problem. Programme wie Blender oder Cinebench können die Kerne beider CCDs parallel auslasten und profitieren deutlich von der höheren Gesamtzahl an Kernen.
Spiele skalieren dagegen häufig nicht über zwölf oder 16 Kerne. Sie profitieren eher davon, wenn die wichtigsten Berechnungen innerhalb eines einzelnen CCDs bleiben.
Ein Ryzen 9 ist deshalb nicht automatisch schneller in Spielen als ein Ryzen 7. Die zusätzlichen Kerne des zweiten CCDs bringen vor allem dann Vorteile, wenn neben dem Spiel weitere rechenintensive Programme laufen oder der PC zusätzlich für produktive Anwendungen verwendet wird.
Haben Ryzen-9000-Prozessoren eine integrierte Grafikeinheit?
Die meisten Ryzen-9000-Desktop-Prozessoren besitzen eine kleine integrierte Radeon-Grafikeinheit.
Diese reicht für die Bildausgabe, Office-Anwendungen, Videowiedergabe und die Fehlersuche an einem PC aus. Für anspruchsvolles Gaming ist sie jedoch nicht ausgelegt.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu AMDs G-Modellen, die eine wesentlich leistungsfähigere integrierte Grafikeinheit besitzen und auch ohne separate Grafikkarte für einfache Spiele verwendet werden können.
In einem normalen Gaming-PC übernimmt dagegen die dedizierte Grafikkarte die Bildberechnung.
Was bedeutet X3D bei AMD-Prozessoren?
Das Kürzel X3D kennzeichnet AMD-Prozessoren mit zusätzlichem 3D V-Cache.
Ein normaler Zen-5-CCD besitzt 32 MB L3-Cache. Bei einem X3D-Prozessor wird ein zusätzlicher Cache-Baustein mit 64 MB direkt mit dem CCD verbunden. Dadurch stehen auf dem entsprechend ausgestatteten CCD insgesamt 96 MB L3-Cache zur Verfügung.
Der Begriff „3D“ beschreibt dabei die Bauweise. Der zusätzliche Cache befindet sich nicht als weiterer Chip neben den Prozessorkernen, sondern wird vertikal mit dem CCD verbunden.
Bei der zweiten Generation des 3D V-Cache, die in den Ryzen-9000-X3D-Prozessoren verwendet wird, befindet sich der zusätzliche Cache unterhalb des CCDs. Die Prozessorkerne liegen dadurch näher am CPU-Kühler und können ihre Wärme besser abgeben als bei früheren X3D-Generationen.
Das ermöglicht höhere Taktraten und verbessert gleichzeitig die Kühlung des eigentlichen Rechenchips.
Warum bringt 3D V-Cache mehr Gaming-Leistung?
Spiele müssen laufend auf große Mengen kleiner Daten zugreifen. Dazu gehören beispielsweise:
- Positionen von Spielern und Gegnern
- Physik- und Kollisionsdaten
- Informationen über die Spielwelt
- Animationen
- KI-Berechnungen
- Draw Calls für die Grafikkarte
Passt ein größerer Teil dieser Daten in den L3-Cache, muss der Prozessor seltener auf den langsameren Arbeitsspeicher zugreifen.
Das kann mehrere Vorteile bringen:
- höhere durchschnittliche Bildraten
- stabilere Frametimes
- bessere minimale FPS
- weniger Leistungseinbrüche in CPU-limitierten Szenen
Besonders deutlich kann der Vorteil in Simulationsspielen, Strategiespielen, MMOs, großen Open-World-Spielen und Titeln mit vielen gleichzeitig berechneten Einheiten ausfallen.
Die tatsächliche Leistungssteigerung hängt jedoch stark vom jeweiligen Spiel ab. Nicht jede Engine profitiert im gleichen Umfang von zusätzlichem Cache.
Warum bringt X3D nicht in jedem Programm mehr Leistung?
3D V-Cache beschleunigt vor allem Anwendungen, die häufig auf größere Datenmengen zugreifen und von einer niedrigen Speicherlatenz profitieren.
Andere Programme führen dagegen hauptsächlich fortlaufende Berechnungen aus. Bei Rendering, Videokodierung oder klassischen Multicore-Benchmarks sind häufig die Anzahl der Kerne, die Taktfrequenz und die Rechenleistung pro Kern wichtiger als die Größe des L3-Caches.
Ein X3D-Prozessor ist deshalb nicht grundsätzlich in jeder Anwendung schneller als das entsprechende Modell ohne 3D V-Cache.
Für reine Workstations können ein Ryzen 9 9900X oder Ryzen 9 9950X sinnvoller sein. Für Gaming oder einen kombinierten Gaming- und Arbeits-PC sind die X3D-Modelle dagegen besonders interessant.
Unterschied zwischen Ryzen 7 X3D und Ryzen 9 X3D
Der Ryzen 7 9800X3D und der Ryzen 7 9850X3D besitzen jeweils ein einzelnes CCD mit acht Kernen und 96 MB L3-Cache.
Alle acht Kerne greifen damit auf den zusätzlichen 3D V-Cache zu. Da kein zweites CCD vorhanden ist, muss das Betriebssystem nicht zwischen unterschiedlichen Kernblöcken wählen.
Das macht diese Prozessoren besonders unkompliziert und leistungsstark für reine Gaming-PCs.
Ryzen 9 9900X3D
Der Ryzen 9 9900X3D besitzt zwei CCDs mit jeweils sechs aktiven Kernen. Nur eines dieser beiden CCDs ist mit zusätzlichem 3D V-Cache ausgestattet.
Für Spiele wird bevorzugt das CCD mit 3D V-Cache verwendet. Dort stehen allerdings nur sechs Kerne zur Verfügung. Das zweite CCD bietet weitere sechs Kerne ohne zusätzlichen Cache und wird vor allem bei Multicore-Anwendungen benötigt.
Aus diesem Grund kann ein Ryzen 7 9800X3D oder 9850X3D trotz geringerer Gesamtkernzahl die bessere Gaming-CPU sein.
Ryzen 9 9950X3D
Der Ryzen 9 9950X3D besitzt ebenfalls zwei CCDs. In diesem Fall verfügen beide CCDs über jeweils acht Kerne, aber nur eines davon ist mit zusätzlichem 3D V-Cache ausgestattet.
Das Betriebssystem und der AMD-Chipsatztreiber versuchen, Spiele bevorzugt auf dem CCD mit 3D V-Cache auszuführen. Anwendungen, die viele Kerne benötigen, können dagegen beide CCDs und damit alle 16 Kerne verwenden.
Der Ryzen 9 9950X3D kombiniert dadurch eine sehr hohe Gaming-Leistung mit einer starken Multicore-Performance. Für einen reinen Gaming-PC sind seine zusätzlichen Kerne jedoch normalerweise nicht erforderlich.
Monolithischer Aufbau und Tile-Aufbau
Intel Core der 14. Generation
Bei Prozessoren wie dem Core i5-14600K, Core i7-14700K und Core i9-14900K befinden sich die CPU-Kerne und die wichtigsten Prozessorbereiche auf einem gemeinsamen Siliziumchip.
Dieser Aufbau wird als monolithischer Aufbau bezeichnet. Die einzelnen Kerne können über den gemeinsamen Ringbus und Cache miteinander kommunizieren.
Intel Core Ultra 200S
Die Core-Ultra-200S-Prozessoren verwenden dagegen einen modularen Tile-Aufbau.
Die verschiedenen Aufgaben des Prozessors werden dabei auf mehrere Funktionsbereiche verteilt. Dazu gehören unter anderem:
- Compute Tile mit den eigentlichen CPU-Kernen
- SoC-Bereich für zentrale Plattformfunktionen
- I/O-Bereich für Schnittstellen
- integrierte Grafikeinheit
- NPU für bestimmte KI-Berechnungen
Die einzelnen Bereiche kommunizieren über interne Die-to-Die-Verbindungen miteinander.
Der Aufbau ist damit eher mit einem modularen Prozessorpaket vergleichbar als mit einem klassischen monolithischen CPU-Chip.
Intel Core Ultra 5, 7 und 9
- Core Ultra 5: Preislich günstigere Modelle für Gaming, Alltag und leichtere produktive Anwendungen.
- Core Ultra 7: Mehr Kerne und deutlich höhere Multicore-Leistung für Multitasking, Rendering und Content Creation.
- Core Ultra 9: Spitzenmodelle mit maximaler Kernanzahl und den höchsten Taktraten innerhalb der jeweiligen Serie.
Die Modellklasse allein sagt jedoch nicht aus, ob sich eine CPU für den geplanten Einsatzzweck lohnt. Preis, Kernaufteilung und tatsächliche Anwendungsleistung müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Was bedeuten K, KF, F und T?
Intel verwendet Buchstaben am Ende der Modellbezeichnung, um bestimmte Eigenschaften der CPU zu kennzeichnen.
- K: Freier Multiplikator für Übertaktung, integrierte Grafikeinheit vorhanden
- KF: Freier Multiplikator, aber keine integrierte Grafikeinheit
- F: Keine integrierte Grafikeinheit
- T: Modell mit reduzierter Leistungsaufnahme und niedrigeren Taktraten
- Ohne Zusatz: Reguläres Modell mit gesperrtem Multiplikator und normalerweise integrierter Grafikeinheit
Ein freier Multiplikator bedeutet nicht automatisch, dass die CPU im Auslieferungszustand schneller ist. K-Modelle besitzen jedoch häufig höhere Power-Limits und Taktraten.
Taktfrequenz und Turbo Boost
Die angegebene maximale Taktfrequenz beschreibt nicht den dauerhaft anliegenden Takt aller Prozessorkerne.
Der maximale Boost wird normalerweise nur von einzelnen Kernen erreicht und hängt unter anderem ab von:
- Temperatur
- Leistungsaufnahme
- Anzahl der ausgelasteten Kerne
- Mainboard-Einstellungen
- verwendetem Kühler
Ein Prozessor mit mehr GHz ist deshalb nicht automatisch schneller als eine CPU mit niedrigerem Takt.
Processor Base Power und Maximum Turbo Power
Intel nennt für aktuelle Desktop-Prozessoren zwei wichtige Leistungswerte:
- Processor Base Power: Leistungsklasse bei den vorgesehenen Basiseinstellungen
- Maximum Turbo Power: maximale Leistungsaufnahme während hoher Turbo-Last
Die tatsächliche Leistungsaufnahme kann je nach Mainboard, BIOS-Einstellungen und Anwendung stark variieren.
Für die Auswahl des Kühlers ist deshalb nicht nur die angegebene Basisleistung entscheidend. Besonders leistungsstarke K-Modelle benötigen unter hoher Multicore-Last einen entsprechend leistungsfähigen CPU-Kühler.
Was ist die NPU?
Core-Ultra-Prozessoren besitzen zusätzlich eine Neural Processing Unit, kurz NPU.
Sie ist für bestimmte KI-Berechnungen bei vergleichsweise geringer Leistungsaufnahme vorgesehen. Dazu können beispielsweise Hintergrundeffekte, Bilderkennung oder andere unterstützte KI-Funktionen gehören.
Die NPU ersetzt weder die CPU noch eine leistungsstarke Grafikkarte. Ihr Nutzen hängt stark davon ab, ob die verwendete Software sie unterstützt.
Was sind P-Cores und E-Cores?
Intel verwendet bei seinen aktuellen Desktop-Prozessoren zwei unterschiedliche Arten von CPU-Kernen:
- Performance-Cores, kurz P-Cores
- Efficient-Cores, kurz E-Cores
Diese Kombination bezeichnet Intel als Performance Hybrid Architecture.
Die beiden Kerntypen sind nicht einfach nur unterschiedlich schnell. Sie sind für verschiedene Aufgaben und Anforderungen optimiert.
Was sind P-Cores?
P-Cores sind auf eine hohe Leistung pro Kern und hohe Taktraten ausgelegt.
Sie bearbeiten bevorzugt anspruchsvolle Aufgaben wie:
- Spiele
- Hauptthreads von Programmen
- Anwendungen mit wenigen stark ausgelasteten Threads
- rechenintensive Vordergrundprogramme
- Aufgaben mit hohen Anforderungen an Reaktionszeit und Latenz
P-Cores sind größer und benötigen unter Last mehr Energie als E-Cores. Dafür bieten sie eine deutlich höhere Leistung pro Kern.
Was sind E-Cores?
E-Cores sind kompakter und auf eine hohe Multicore-Leistung bei vergleichsweise geringem Platz- und Energiebedarf ausgelegt.
Sie können unter anderem verwendet werden für:
- Hintergrundprogramme
- parallele Nebenaufgaben
- Rendering
- Videokodierung
- Kompilierung
- stark parallelisierte Arbeitslasten
- Multitasking
Die Bezeichnung Efficient-Core bedeutet nicht, dass diese Kerne ausschließlich kleine Hintergrundaufgaben erledigen können.
Mehrere E-Cores können gemeinsam eine erhebliche Rechenleistung liefern und tragen stark zur Multicore-Leistung aktueller Intel-Prozessoren bei.
Wie werden Aufgaben auf die Kerne verteilt?
Intel verwendet den sogenannten Thread Director.
Dieser liefert dem Betriebssystem Informationen darüber:
- welche Kerne verfügbar sind
- wie stark sie ausgelastet sind
- welche Art von Aufgabe ausgeführt wird
- welcher Kerntyp für diese Aufgabe geeignet sein könnte
Die endgültige Aufgabenverteilung übernimmt der Scheduler des Betriebssystems.
Anspruchsvolle Vordergrundprogramme und Spiele sollen bevorzugt auf P-Cores ausgeführt werden. Hintergrundaufgaben und gut parallelisierbare Prozesse können auf E-Cores verteilt werden.
Warum besitzen E-Cores eine hohe Multicore-Leistung?
E-Cores benötigen weniger Chipfläche als P-Cores. Dadurch kann Intel eine größere Anzahl von E-Cores in einem Prozessor unterbringen.
Ein einzelner E-Core ist langsamer als ein einzelner P-Core. Mehrere E-Cores können bei gut parallelisierbaren Anwendungen jedoch gemeinsam viel Arbeit erledigen.
Deshalb können Intel-Prozessoren mit vielen E-Cores in Rendering, Videobearbeitung und anderen Multicore-Anwendungen eine hohe Leistung erreichen.
P-Cores und E-Cores beim Gaming
Spiele verwenden bevorzugt die leistungsstärkeren P-Cores für ihre wichtigsten Berechnungen.
Die E-Cores können gleichzeitig Aufgaben übernehmen wie:
- Discord
- Browser
- Streaming-Software
- Hintergrunddienste
- Launcher
- Aufnahmeprogramme
- weniger zeitkritische Spielprozesse
Dadurch bleiben die P-Cores stärker für das eigentliche Spiel verfügbar.
E-Cores erhöhen jedoch nicht automatisch die Gaming-Leistung. Viele Spiele profitieren stärker von schnellen P-Cores, niedrigen Latenzen und einer guten Speicheranbindung als von einer möglichst hohen Gesamtkernzahl.
Kerne und Threads bei Intel
Bei der 14. Intel-Core-Generation unterstützen die P-Cores Hyper-Threading. Jeder P-Core kann dadurch zwei Threads gleichzeitig bearbeiten.
Die E-Cores bearbeiten jeweils einen Thread.
Ein Core i9-14900K besitzt deshalb:
- 8 P-Cores mit insgesamt 16 Threads
- 16 E-Cores mit insgesamt 16 Threads
- zusammen 24 Kerne und 32 Threads
Bei den Desktop-Prozessoren der Core-Ultra-200S-Serie verwendet Intel dagegen kein Hyper-Threading auf den P-Cores.
Ein Core Ultra 7 270K Plus besitzt daher:
- 8 P-Cores
- 16 E-Cores
- insgesamt 24 Kerne und 24 Threads
Mehr Threads bedeuten dabei nicht automatisch eine entsprechend höhere Leistung. Entscheidend ist, wie gut ein Programm die vorhandenen Kerne tatsächlich auslasten kann.
Wann sind viele E-Cores besonders nützlich?
Viele E-Cores sind besonders vorteilhaft bei:
- Rendering
- Videokonvertierung
- parallelen Arbeitsabläufen
- Softwareentwicklung und Kompilierung
- starkem Multitasking
- gleichzeitigem Spielen und Arbeiten
- Anwendungen mit guter Multicore-Skalierung
Für einen reinen Gaming-PC sind zusätzliche E-Cores dagegen häufig weniger wichtig als die Leistung der P-Cores und das Preis-Leistungs-Verhältnis des gesamten Systems.
AMD oder Intel: Unterschiede bei Gaming, Anwendungen und Effizienz
AMD Ryzen und Intel Core Ultra verfolgen unterschiedliche Ansätze. AMD setzt bei seinen aktuellen Desktop-Prozessoren auf gleichwertige Zen-Kerne und bietet mit den X3D-Modellen besonders viel Cache für Spiele. Intel kombiniert dagegen leistungsstarke P-Cores mit einer größeren Anzahl kompakter E-Cores.
Welche Lösung besser ist, hängt deshalb stark davon ab, wie der PC genutzt wird:
Für einen reinen Gaming-PC bieten AMDs X3D-Prozessoren normalerweise die höchste Leistung.
Für Rendering, Videobearbeitung und starkes Multitasking können Intels viele P- und E-Cores ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.
Bei der Energieeffizienz unter hoher Last haben AMD-Prozessoren häufig einen Vorteil.
Für einen gemischten Gaming- und Arbeits-PC müssen Gaming-Leistung, Multicore-Performance und Stromverbrauch gegeneinander abgewogen werden.
AMD und Intel beim Gaming
Spiele profitieren nicht automatisch von einer möglichst hohen Anzahl an CPU-Kernen. Wichtiger sind häufig die Leistung einzelner Kerne, die Speicherlatenz und die Größe des CPU-Caches.
Hier besitzen AMDs X3D-Prozessoren einen klaren Vorteil. Durch den zusätzlichen 3D V-Cache können häufig benötigte Spieldaten näher an den Prozessorkernen gespeichert werden. Der Prozessor muss dadurch seltener auf den langsameren Arbeitsspeicher zugreifen.
Intel hat die Gaming-Leistung mit dem Core Ultra 7 270K Plus gegenüber dem Core Ultra 7 265K deutlich verbessert. Gegen AMDs X3D-Prozessoren reicht diese Steigerung in vielen CPU-limitierten Spielen jedoch nicht aus.
Ausgewählte Gaming-Benchmarks
Die folgenden Ergebnisse wurden mit einer sehr schnellen Grafikkarte und niedrigen Auflösungen ermittelt. Dieses Testszenario reduziert das GPU-Limit und macht die Unterschiede zwischen den Prozessoren sichtbar.
| Prozessor | Cyberpunk 2077 | Starfield |
|---|---|---|
| Ryzen 7 9800X3D | ca. 219 FPS | ca. 205 FPS |
| Ryzen 7 7800X3D | ca. 201 FPS | ca. 185 FPS |
| Core Ultra 7 270K Plus | ca. 174 FPS | ca. 180 FPS |
| Ryzen 7 9700X | ca. 164 FPS | ca. 158 FPS |
| Core Ultra 7 265K | ca. 164 FPS | ca. 161 FPS |
| Core Ultra 5 245K | ca. 135 FPS | ca. 149 FPS |
Cyberpunk 2077: 720p, niedrige Raytracing-Einstellung und DLSS Leistung
Starfield: 1080p, hohe Einstellungen und DLSS Qualität
Die Ergebnisse zeigen zwei grundlegende Unterschiede:
Der Ryzen 7 9800X3D liegt in beiden Spielen deutlich an der Spitze. Auch der ältere Ryzen 7 7800X3D bleibt durch seinen 3D V-Cache sehr konkurrenzfähig.
Der Core Ultra 7 270K Plus ist Intels stärkste Option in diesem Vergleich. Er kann sich von den älteren Core-Ultra-Modellen absetzen und liegt je nach Spiel ungefähr auf dem Niveau eines Ryzen 7 9700X oder darüber. Der Abstand zu den X3D-Prozessoren bleibt in stark CPU-limitierten Spielen jedoch deutlich.
Wie relevant sind diese Unterschiede in der Praxis?
Bei höheren Auflösungen wie WQHD oder 4K übernimmt die Grafikkarte einen größeren Teil der Arbeit. Sobald die GPU zum limitierenden Faktor wird, rücken die Prozessoren näher zusammen.
Der Unterschied zwischen einem Ryzen 7 9700X, Core Ultra 7 270K Plus und Ryzen 7 9800X3D ist deshalb nicht in jedem Gaming-PC gleich groß.
Besonders relevant ist eine schnelle Gaming-CPU bei:
hohen Bildraten mit 144, 240 oder mehr FPS
CPU-lastigen Strategiespielen
MMOs
Simulationen
großen Open-World-Spielen
sehr leistungsstarken Grafikkarten
Spielen mit vielen gleichzeitig berechneten Einheiten
Für einen normalen 60-FPS-Gaming-PC ist ein High-End-X3D-Prozessor häufig nicht notwendig.
AMD und Intel in produktiven Anwendungen
Bei Rendering, Videobearbeitung, Kompilierung und anderen stark parallelisierten Anwendungen verändert sich das Bild.
AMD verwendet bei den Ryzen-9000-Prozessoren gleichwertige Zen-5-Kerne mit SMT. Ein Ryzen 9 9950X besitzt beispielsweise 16 Kerne und 32 Threads.
Intel kombiniert dagegen P-Cores und E-Cores. Die einzelnen E-Cores sind langsamer als P-Cores oder vollständige Zen-5-Kerne, benötigen aber weniger Platz auf dem Prozessor. Dadurch kann Intel eine große Anzahl zusätzlicher Kerne integrieren.
Der Core Ultra 7 270K Plus besitzt acht P-Cores und 16 E-Cores. Insgesamt stehen damit 24 Kerne für parallele Aufgaben zur Verfügung.
Cinebench-R23-Multicore-Vergleich
Cinebench belastet alle verfügbaren CPU-Kerne und zeigt, wie stark die Prozessoren bei sehr gut parallelisierbaren Rendering-Aufgaben sind.
| Prozessor | Kerne und Threads | Cinebench R23 Multicore |
|---|---|---|
| Core Ultra 7 270K Plus | 24 Kerne / 24 Threads | ca. 43.300 Punkte |
| Core Ultra 9 285K | 24 Kerne / 24 Threads | ca. 41.900 Punkte |
| Ryzen 9 9950X | 16 Kerne / 32 Threads | ca. 39.700 Punkte |
| Core Ultra 7 265K | 20 Kerne / 20 Threads | ca. 35.800 Punkte |
| Ryzen 9 9900X | 12 Kerne / 24 Threads | ca. 32.100 Punkte |
| Ryzen 7 9700X | 8 Kerne / 16 Threads | ca. 19.700 Punkte |
Hier zeigt sich die Stärke der Intel-Hybridarchitektur. Die vielen E-Cores liefern bei gut skalierenden Anwendungen eine hohe Multicore-Leistung.
Der Core Ultra 7 265K liegt in diesem Test deutlich vor dem Ryzen 7 9700X und auch vor dem Ryzen 9 9900X. Der Core Ultra 7 270K Plus erreicht sogar eine höhere Punktzahl als der Core Ultra 9 285K und der Ryzen 9 9950X.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Core Ultra 7 270K Plus in jedem Arbeitsprogramm automatisch schneller ist als ein Ryzen 9 9950X. Cinebench verteilt die Arbeit nahezu ideal auf alle vorhandenen Kerne. Andere Anwendungen reagieren unterschiedlich auf die Hybridarchitektur, Speicheranbindung oder Anzahl der vollständigen Hochleistungskerne.
Stromverbrauch und Energieeffizienz
Hohe Multicore-Leistung muss immer im Verhältnis zur benötigten Energie betrachtet werden.
In einem Volllasttest wurden ungefähr folgende Leistungsaufnahmen gemessen:
| Prozessor | Leistungsaufnahme unter Volllast |
|---|---|
| Ryzen 7 9700X | ca. 88 Watt |
| Ryzen 9 9950X | ca. 200 Watt |
| Core Ultra 7 265K | ca. 214 Watt |
| Core Ultra 7 270K Plus | ca. 252 Watt |
| Core Ultra 9 285K | ca. 259 Watt |
Der Core Ultra 7 270K Plus liefert eine sehr hohe Multicore-Leistung, benötigt dafür aber auch deutlich mehr Strom als ein Ryzen 7 9700X. Die beiden Prozessoren befinden sich allerdings nicht in derselben Leistungsklasse: Der Intel-Prozessor ist in Multicore-Anwendungen wesentlich schneller.
Interessanter ist der Vergleich mit dem Ryzen 9 9950X. Beide liefern in Cinebench eine ähnlich hohe Leistung, der AMD-Prozessor benötigt unter Volllast in diesem Test jedoch rund 50 Watt weniger.
Ein niedrigerer Stromverbrauch bringt mehrere praktische Vorteile:
weniger Abwärme
geringere Anforderungen an den CPU-Kühler
niedrigere Lüfterdrehzahlen
potenziell geringere Lautstärke
weniger Energieverbrauch bei langen Render- oder Rechenaufgaben
Im Leerlauf kann sich das Bild umkehren. Intel-Systeme erreichen teilweise eine niedrigere Idle-Leistungsaufnahme als aktuelle AM5-Systeme. Entscheidend ist deshalb auch, ob ein PC hauptsächlich im Leerlauf, beim Gaming oder dauerhaft unter hoher Rechenlast betrieben wird.
Wann ist AMD die bessere Wahl?
AMD ist besonders empfehlenswert für:
reine Gaming-PCs
Systeme mit Fokus auf maximale FPS
CPU-lastige Spiele
möglichst effiziente Arbeits-PCs
leise Systeme mit begrenztem Kühlungsaufwand
Gaming- und Workstation-PCs mit Ryzen 9 X3D
Der Ryzen 7 7800X3D bleibt trotz seines Alters eine sehr leistungsstarke Gaming-CPU. Der Ryzen 7 9800X3D bietet noch mehr Leistung und ist besonders für High-End-Gaming-Systeme geeignet.
Für produktive Anwendungen bieten der Ryzen 9 9900X und der Ryzen 9 9950X viele vollständige Hochleistungskerne bei einer vergleichsweise guten Effizienz.
Wann ist Intel die bessere Wahl?
Intel Core Ultra ist besonders interessant für:
Rendering und andere stark parallelisierte Anwendungen
Content Creation
Softwareentwicklung und Kompilierung
starkes Multitasking
Arbeits-PCs mit begrenztem Budget
Programme, die von Intel Quick Sync profitieren
Systeme, bei denen Gaming und hohe Multicore-Leistung kombiniert werden sollen
Der Core Ultra 7 265K bietet eine hohe Arbeitsleistung, ist seit Erscheinen des Core Ultra 7 270K Plus jedoch nur noch bei einem deutlichen Preisvorteil interessant.
Der Core Ultra 7 270K Plus ist innerhalb der aktuellen Intel-Serie die stärkste Gesamtempfehlung. Er kombiniert eine verbesserte Gaming-Leistung mit einer sehr hohen Multicore-Performance und macht den Core Ultra 9 285K für die meisten Käufer praktisch überflüssig.
Liste aktueller AMD Prozessoren
|
Modell |
Generation |
Platform |
CCDs |
Kerne |
Max MhZ |
Max Watt |
Leistung SC
|
Leistung MC Cinebench |
iGPU |
Shader |
TFlop Grafik |
|
Ryzen 8500g |
Zen 4 |
AM 5 |
1 |
2P + 4E |
5 GHz P
|
65 Watt |
~ 1800 |
~ 11 700 |
740M |
256 |
~ 1.43-1.6 |
|
Ryzen 8600g |
Zen 4 |
AM 5 |
1 |
6 |
5 GHz |
65 Watt |
~ 1800 |
~ 14 000 |
760M |
512 |
~ 2.9 |
|
Ryzen 8700g |
Zen 4 |
AM 5 |
1 |
8 |
5,1 GHz |
65 Watt |
~ 1850 |
~ 18 040 |
780M |
768 |
~ 4.5 |
|
Ryzen 9600x |
Zen 5 |
AM 5 |
1 |
6 |
5,4 GHz |
65 Watt |
~ 2100 |
~ 17 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Ryzen 9700x |
Zen 5 |
AM 5 |
1 |
8 |
5,5 GHz |
65 Watt |
~ 2200 |
~ 21 500 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Ryzen 9800 X3D |
Zen 5 |
AM 5 |
1 |
8 X3D |
5,2 GHz |
120 Watt |
~ 2090 |
~ 23 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
Ryzen 9850 X3D | Zen 5 | AM 5 | 1 | 8 X3D | 5,6 GHz | 120 Watt | |||||
|
Ryzen 9900x |
Zen 5 |
AM 5 |
2 |
6 + 6 |
5,6 GHz |
120 Watt |
~ 2200 |
~ 32 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Ryzen 9900 X3D |
Zen 5 |
AM 5 |
2 |
6 + 6X3D |
5,5 GHz |
120 Watt |
~ 2200 |
~ 31 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Ryzen 9950x |
Zen 5 |
AM 5 |
2 |
8 + 8 |
5,7 GHz |
170 Watt |
~ 2250 |
~ 42 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Ryzen 9950 X3D |
Zen 5 |
AM 5 |
2 |
8 + 8X3D |
5,7 GHz |
170 Watt |
~ 2250 |
~ 42 000 |
RDNA2 |
128 |
~ 0.6 |
|
Mode |
Generation |
Platform |
Kerne |
Max MHz |
Max Watt |
Leistung SC Cinebench |
Leistung MC Cinebench |
iGPU |
|
Core i5-14600 |
14th Gen |
LGA 1700 |
6P + 8E |
5,3 GHz P
|
PL1 65 Watt
|
~ 2000 |
~ 22 800 |
UHD Graphics 770 |
|
Core i5-14600k |
14th Gen |
LGA 1700 |
6P + 8E |
5,3 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2090 |
~ 25 000 |
UHD Graphics 770 |
|
Core i7-14700 |
14th Gen |
LGA 1700 |
8P + 12E |
5,4 GHz P
|
PL1 65 Watt
|
~ 2100 |
~ 28 000 |
UHD Graphics 770 |
|
Core i7-14700k |
14th Gen |
LGA 1700 |
8P + 12E |
5,6 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2200 |
~ 34 000 |
UHD Graphics 770 |
|
Core i9-14900 |
14th Gen |
LGA 1700 |
8P + 16E |
5,8 GHz P
|
PL1 65 Watt
|
~ 2240 |
~ 33 800 |
UHD Graphics 770 |
|
Core i9-14900K |
14th Gen |
LGA 1700 |
8P + 16E |
6 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2300 |
~ 38 700 |
UHD Graphics 770 |
|
Core Ultra 5 245k |
Core Ultra |
LGA 1851 |
6P + 8 E |
5,2 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2170 |
~ 25 000 |
Xe‑LPG + NPU |
|
Core Ultra 7 265k |
Core Ultra |
LGA 1851 |
8P + 12E |
5,5 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2250 |
~ 35 000 |
Xe‑LPG + NPU |
Core Ulltra 7 270K Plus | Core Ultra | LGA 1851 | 8P + 16E | 5,5 GHz P | PL1 125 Watt | Intel® Graphics | ||
|
Core Ultra 9 285k |
Core Ultra |
LGA 1851 |
8P + 16E |
5,7 GHz P
|
PL1 125 Watt
|
~ 2380 |
~ 42 500 |
Xe‑LPG + NPU |
Beginnen Sie beim Kunden – finden Sie heraus, was er möchte und bieten Sie dies an.